Renaturierungsmöglichkeiten
- Rohre werden entweder ersatzlos entfernt oder durch Furten bzw. Brückenbauwerke ersetzt.
In jedem Fall wird in Abhängigkeit von den Geländestrukturen und den Nutzungsansprüchen zwischen Holzbrücken, Betonbrücken und Durchlässen mit Stahlsonderprofil bzw. Haubenprofil unterschieden.
Allen Maßnahmen gemeinsam ist, daß das natürliche Bachbett einschließlich der Uferbereiche auf Höhe der Wegequerung wiederhergestellt wird.
- Teichanlagen werden durch sogenannte Bypässe ergänzt.
So werden "Umgehungsstraßen" geschaffen, über die zu jeder Zeit mindestens die Hälfte der Bachwassermenge in einem naturnahen Bachbett an der Teichanlage vorbeigeführt wird. Bachverbauungen und -befestigungen werden ersatzlos entfernt.
Rohrersatz
- Furtquerungen sind nur bei flach kreuzenden Bächen möglich, damit sie auch für lange Fahrzeuge ohne Aufsetzen überwindbar sind.
- Holzbrücken werden in stabilen Eichenkonstruktionen auf Betonwiderlagern errichtet und sind mit einer Tragkraft von mind. 30 t und einer lichten Breite von 3,50 m auch für den landwirtschaftlichen Verkehr geeignet.
- Betonbrücken bestehen aus Betonfundamenten, denen Fertigteile aus Stahlbeton aufliegen. Mit einer Tragkraft von 60t sind sie auch für Schwerlastverkehr (z.B. Holzabfuhr) zugelassen.
- In tiefen Kerbtälern sind übererdete Durchlässe erforderlich, je nach Gewässergröße mit Stahlsonderprofil oder mit Haubenprofil.