Warum sind Verrohrungen meist
nicht passierbar?
- Kriechende Tiere kommen an glatten Wänden nicht gegen die Strömung an.
- Bachaufwärts fliegende Insekten meiden die dunklen Rohre und verlieren, beim Versuch diese zu umgehen, die Orientierung.
- Sich langsam fortbewegende Tiere finden in den Rohren nicht genug Nahrung.
- Am Rohrende werden Kolke aus dem Bachbett ausgewaschen und das Bachwasser fällt über Sohlabstürze herunter. Diese "kleinen Wasserfälle" sind bachaufwärts nicht passierbar.
- Da in den Rohren keine Uferbereiche vorhanden sind, sind sie auch für die Uferbewohner nicht zu überwinden.
Teiche und andere Bachverbauungen
- Auch bachdurchflossene Teichanlagen stellen unüberwindbare Barrieren dar, weil ihre Vorrichtungen zur Wasserstandsregulierungen, die sog. Mönche, gegen die Strömung nicht passierbar sind.
- Verschalungen im Bachbett können die Ausbreitungsmöglichkeiten der meisten Bachlebewesen erheblich einschränken.
- Nicht selten verhindern auch Staustufen die Laichwanderungen der Tiere.