Aktuelle Projekte der Biostation EuskirchenAllianz für Borstgrasrasen
„Arnikawiesen“, so vielfältig soll es werden!
Das Projekt-Team hat die Arbeit zum Schutz und zur Wiederherstellung der „Arnikawiesen“ aufgenommen.
Das Team zur Realisierung des LIFE+ Projektes: „Allianz für Borstgrasrasen“: Marietta Schmitz, Marita Müller-Ahrens und Karin Wagner bei der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V. hat im Januar die Arbeit aufgenommen.
In einer gemeinsamen Anstrengung von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Verwaltung und der Biologischen Station als Projektträger werden 2,6 Millionen Euro in den nächsten 5 Jahren eingesetzt, um den wertvollen und gefährdeten Lebensraum „Borstgrasrasen“, auch „Arnikawiese“ genannt, zu schützen. Mit der Weiterentwicklung dieses für die Eifel typischen, ehemals durch Menschenhand entstandenen, artenreichen Landschaftselementes wird die Vielfalt unserer Kulturlandschaft erweitert.
„Die Natur, die biologische Vielfalt und die Menschen profitieren von diesem Projekt“, da ist sich Marietta Schmitz sicher. „Das Geld bleibt überwiegend in der Region: Kommunen, Eigentümer, Forstunternehmer, Landwirtschaft und auch der natur- und landschaftsbezogene Tourismus werden durch das Projekt einen Aufschwung verzeichnen können. Die Flächen der „Sistig-Krekeler Heide“ sind hier Vorbild: Durch die Umgestaltung konnten hier bereits wertvolle Naturschutzflächen gewonnen werden, die auch als Besuchermagnet wirken. In Kooperation mit der Landwirtschaft ist es dort gelungen, ein sinnvolles Nutzungskonzept auch unter Berücksichtigung heutiger Anforderungen an moderne Landbewirtschaftung zu entwickeln.“
Diverse Informationsveranstaltungen und Erkundungen des Projektgebietes und bereits entwickelter „Arnikawiesen“ sind für dieses Jahr in Planung. Hierbei wird es ausreichend Gelegenheit geben, sich mit den Projektzielen bekannt zu machen. Das Projektteam stellt sich auch hier einer konstruktiven Diskussion. In die Erarbeitung des dieses Jahr zu erstellenden Maßnahmenplans werden die interessierte Öffentlichkeit, Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Verwaltung und Verbände in Arbeitskreisen und offenen Workshops aktiv mit einbezogen. Wesentliche Aspekte, die hierbei berücksichtigt werden, sind die naturschutzfachlichen Fragen, berechtigte Schutzanforderungen anliegender Forste, aber auch die Erarbeitung von Chancen und Perspektiven, die sich aus dem Projekt entwickeln können. Bereits jetzt ist die Konzeptionierung der Maßnahmen angepasst worden: So werden die Rodungsmaßnahmen auf den drei Maßnahmenflächen jeweils auf drei Jahre verteilt, so dass pro Jahr kleinere Rodungsflächen entstehen.
In Kürze wird eine Homepage mit grundsätzlichen und aktuellen Informationen zum Projekt erstellt werden.
Bis dahin und natürlich auch darüber hinaus steht das Projektteam für alle Informationen zur Verfügung:
LIFE+ Projekt "Allianz für Borstgrasrasen"
Marietta Schmitz (Projektleitung, Öffentlichkeitsarbeit, Maßnahmenplanung)
Marita Müller-Ahrens (Maßnahmenplanung)
Karin Wagner (Verwaltung)
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LEADER-Projekt Kompetenznetzwerk Streuobstwiesen
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Ein Gemeinschaftsprojekt von:
Das Projekt hat am 15. Juni 2009 begonnen. Die Schwerpunkte des Projektes sind: Durchführung von Seminaren und Lehrgängen zur Qualifizierung, Schulung und Weiterbildung von zukünftigen Obstbaumwarten, Gartenbauvereinen, kommunalen Bauhöfen, Schulen, den verschiedenen Beschäftigungs Gesellschaften und vor allem den Obstwiesenbewirtschaftern.
Vernetzung der verschiedenen Initiativen, Vereine und Kommunen, die bereits heute im Streuobstbereich der Eifel tätig sind.
Verbesserung der Vermarktung von Streuobstwiesen-Produkten, z.B. in Zusammenarbeit mit der Dachmarke Eifel.
Herstellung von Kontakten zwischen Obstwiesenbesitzern, die nicht selbst pflegen können und Obstwieseninteressenten ohne eigene Wiesen.
Öffentlichkeitsarbeit und Internet-Auftritt zum Thema Streuobst in der Eifel (zentrale Informationen zum Netzwerk der Obstbaumwarte, zu Schnittkursen, Vermarktung, Pflegeangeboten, Förderprogrammen, Bezugsquellen)
![]() ![]() Durch Überalterung und mangelnde Pflege sind in den letzten Jahren immer mehr zusammenhängende Streuobstbestände aus der Kulturlandschaft der Voreifel und Eifel verschwunden. Bis in die 1940iger Jahre gab es in der Eifel so genannte Baumwarte. Sie lebten und arbeiteten vor Ort in den Gemarkungen und Dörfern und waren Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Obstwiesen.
Sie standen aber nicht nur mit Rat und Kenntnissen zur Verfügung, sondern haben auch im Auftrag der Landnutzer aktiv deren Bäume gepflegt. Diese Tradition soll wieder belebt werden.
Wir schaffen in den 15 Leader-Kommunen ein Netzwerk aus Ansprechpartnern.
Diese können sich durch einen mehrtägigen Lehrgang und regelmäßige Fortbildungen zum Obstbaumwart qualifizieren.
Die Obstbaumwarte in den Regionen stehen dann langfristig vor Ort für Fragen rund ums Obst zur Verfügung.
Sie informieren über Fördermöglichkeiten und leisten Unterstützung bei Baumschnitt und Neuanlage.
Sie tragen so zur Pflege und zum Erhalt der Streuobstwiesen bei. Weitere Informationen erhalten Sie hier in der Biolgischen Station Nettersheim von:
Projektkoordinatorin
Ursula Gerke
Tel: 02486/9507-15Mobil: 0173/5 169439
1.Projekt
„Lokale Obstsorten im Rheinland“
An diesem im Sommer 2008 gestarteten rheinlandweiten Projekt nehmen folgende Biologische Stationen und Verbände teil:
BS Mittlere Wupper, BS Haus Bürgel, BS im Kreis Düren, BS Rhein-Sieg-Kreis, BS im Kreis Euskirchen, BS im Rhein-Kreis Neuss, BS Oberberg, NABU Naturschutzstation Haus Wildenrath, NABU-Station Rhein-Berg, BS Westliches Ruhrgebiet, NABU Kreis Wesel, BS im Kreis Aachen (Projektmanager)
Projektaufgaben:
1. Erfassung der bekannten oder vermuteten Lokalsorten
und Erstellung einer Sortenliste
2. Aktive Suche nach bisher nicht bekannten lokalen Obstsorten
3. Überprüfung der Sortenechtheit und Probennahme
4. Erstellen von Sortensteckbriefen
5. Gewinnen von Edelreisern für Nachzucht
(dazu Rückschnitt von Altbäumen zur Entstehung von Austrieben)
6. Virusschnelltest der Edelreiser
7. Veredelung von Jungbäumen
Es gibt viele lokale Obstsorten, die z.T. nur in ein paar Dörfern vorkommen. Sie sind wertvoll und vom Aussterben bedroht. Teilweise existieren nur noch wenige uralte Bäume, viele sind nicht mehr in Baumschulen erhältlich. Liebhaber wissen die besondere Qualität und Gesundheit dieser Sorten zu schätzen.
Was hat unsere Region an Lokalsorten zu bieten? Das wollen wir auch weiterhin mit Ihrer Hilfe herausfinden.
Folgende Sorten konnten bisher für die Region Eifel als lokale Sorten identifiziert werden:
Schicks Rheinischer Landapfel
Schick Johannes
Peter Broich
Eifeler Rambur
Luxemburger Renette
Juffernbirne
Roter Augustiner
Wachendorfer Renette
Ernst Bosch
Wanted
Wer kennt diese beiden unbekannten Sorten
![]() Gelbe Schafsnase mit Hinweis auf Fundort in Hergarten
![]() unbekannter Rambour mit Hinweis auf Fundort Glehn
Wir suchen noch weitere Standorte dieser Sorten, Hinweise auf ihre Entstehung und vor allem wie die einzelnen Sorten in der Küche genutzt wurden.
Können Sie uns helfen?
Link: www.pomologen-verein.de
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Impressionen vom ImagefilmSehen Sie hier einige Impressionen aus dem neuen Imagefilm der Biologischen Station Euskirchen e.V. als Bildergallerie. |






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