Aktuelle Projekte der Biostation Euskirchen
LEADER-Projekt Kompetenznetzwerk Streuobstwiesen
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Ein Gemeinschaftsprojekt von:
Das Projekt hat am 15. Juni 2009 begonnen. Die Schwerpunkte des Projektes sind: Durchführung von Seminaren und Lehrgängen zur Qualifizierung, Schulung und Weiterbildung von zukünftigen Obstbaumwarten, Gartenbauvereinen, kommunalen Bauhöfen, Schulen, den verschiedenen Beschäftigungs Gesellschaften und vor allem den Obstwiesenbewirtschaftern.
Vernetzung der verschiedenen Initiativen, Vereine und Kommunen, die bereits heute im Streuobstbereich der Eifel tätig sind.
Verbesserung der Vermarktung von Streuobstwiesen-Produkten, z.B. in Zusammenarbeit mit der Dachmarke Eifel.
Herstellung von Kontakten zwischen Obstwiesenbesitzern, die nicht selbst pflegen können und Obstwieseninteressenten ohne eigene Wiesen.
Öffentlichkeitsarbeit und Internet-Auftritt zum Thema Streuobst in der Eifel (zentrale Informationen zum Netzwerk der Obstbaumwarte, zu Schnittkursen, Vermarktung, Pflegeangeboten, Förderprogrammen, Bezugsquellen)
![]() ![]() Durch Überalterung und mangelnde Pflege sind in den letzten Jahren immer mehr zusammenhängende Streuobstbestände aus der Kulturlandschaft der Voreifel und Eifel verschwunden. Bis in die 1940iger Jahre gab es in der Eifel so genannte Baumwarte. Sie lebten und arbeiteten vor Ort in den Gemarkungen und Dörfern und waren Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Obstwiesen.
Sie standen aber nicht nur mit Rat und Kenntnissen zur Verfügung, sondern haben auch im Auftrag der Landnutzer aktiv deren Bäume gepflegt. Diese Tradition soll wieder belebt werden.
Wir schaffen in den 15 Leader-Kommunen ein Netzwerk aus Ansprechpartnern.
Diese können sich durch einen mehrtägigen Lehrgang und regelmäßige Fortbildungen zum Obstbaumwart qualifizieren.
Die Obstbaumwarte in den Regionen stehen dann langfristig vor Ort für Fragen rund ums Obst zur Verfügung.
Sie informieren über Fördermöglichkeiten und leisten Unterstützung bei Baumschnitt und Neuanlage.
Sie tragen so zur Pflege und zum Erhalt der Streuobstwiesen bei. Weitere Informationen erhalten Sie hier in der Biolgischen Station Nettersheim von:
Projektkoordinatorin
Ursula Gerke
Tel: 02486/9507-15Mobil: 0173/5 169439
1.Projekt
„Lokale Obstsorten im Rheinland“
An diesem im Sommer 2008 gestarteten rheinlandweiten Projekt nehmen folgende Biologische Stationen und Verbände teil:
BS Mittlere Wupper, BS Haus Bürgel, BS im Kreis Düren, BS Rhein-Sieg-Kreis, BS im Kreis Euskirchen, BS im Rhein-Kreis Neuss, BS Oberberg, NABU Naturschutzstation Haus Wildenrath, NABU-Station Rhein-Berg, BS Westliches Ruhrgebiet, NABU Kreis Wesel, BS im Kreis Aachen (Projektmanager)
Projektaufgaben:
1. Erfassung der bekannten oder vermuteten Lokalsorten
und Erstellung einer Sortenliste
2. Aktive Suche nach bisher nicht bekannten lokalen Obstsorten
3. Überprüfung der Sortenechtheit und Probennahme
4. Erstellen von Sortensteckbriefen
5. Gewinnen von Edelreisern für Nachzucht
(dazu Rückschnitt von Altbäumen zur Entstehung von Austrieben)
6. Virusschnelltest der Edelreiser
7. Veredelung von Jungbäumen
Es gibt viele lokale Obstsorten, die z.T. nur in ein paar Dörfern vorkommen. Sie sind wertvoll und vom Aussterben bedroht. Teilweise existieren nur noch wenige uralte Bäume, viele sind nicht mehr in Baumschulen erhältlich. Liebhaber wissen die besondere Qualität und Gesundheit dieser Sorten zu schätzen.
Was hat unsere Region an Lokalsorten zu bieten? Das wollen wir auch weiterhin mit Ihrer Hilfe herausfinden.
Folgende Sorten konnten bisher für die Region Eifel als lokale Sorten identifiziert werden:
Schicks Rheinischer Landapfel
Schick Johannes
Peter Broich
Eifeler Rambur
Luxemburger Renette
Juffernbirne
Roter Augustiner
Wachendorfer Renette
Ernst Bosch
Wanted
Wer kennt diese beiden unbekannten Sorten
![]() Gelbe Schafsnase mit Hinweis auf Fundort in Hergarten
![]() unbekannter Rambour mit Hinweis auf Fundort Glehn
Wir suchen noch weitere Standorte dieser Sorten, Hinweise auf ihre Entstehung und vor allem wie die einzelnen Sorten in der Küche genutzt wurden.
Können Sie uns helfen?
Link: www.pomologen-verein.de
2.Projekt
Informationsnetzwerk natürliche und naturnahe
Gewässerlebensräume
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Wasser und Gewässer sind Lebensadern der Natur und gleichzeitig Lebenselexier für Pflanzen, Tiere und natürlich für uns Menschen. In den Mittelgebirgslagen des Kreises Euskirchen bilden insbesondere im Naturraum Westliche Hocheifel zahlreiche Fließgewässer eine beeindruckende Kulisse und letzlich auch ein Netz dieser sehr wertvollen Lebensräume. Die Biologische Station des Kreises Euskirchen hat mit Schwerpunkt im Bereich der Gemeinde Hellenthal in zahlreichen Projekten, die überwiegend mit europäischen und Landesmitteln gefördert wurden (LIFE,INTERREG, ZIEL 2) mit dazu beigetragen, dass die in Grundzügen schon vorhandenen naturnahen Gewässerstrukturen erhalten und vielfach ausgeweitet werden konnten.
Ziel des Projektes:
Die Bedeutung der renaturierten Gewässerlebensräume, der offenen Talauen und die Vielfalt der Lebensräume einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und auch dauerhafte Informationen vor Ort in den Tälern für Bürgerinnen, Bürger und Besucher der Region bereit zu halten.
Im Einzelnen sollen im Rahmen des Projektes nachstehende Ziele verfolgt werden:
-Konzeptionelle Entwicklung von witterungsbeständigen Informationsa- und Hinweistafeln in vier ausgewählten Talauen im Bereich der Gemeinde Hellenthal - Vernetzung dieser Informationspunkte über einen Infoflyer - Einrichtung von vier Gewässerpfaden: 1. Eisvogelpfad / Manscheider Bachtal 2. Wasseramselpfad / Prether Bachtal 3. Gebirgsstelzenpfad / Wilsamtal 4. Schwarzstorchpfad / Lewerthbachtal
Am Manscheider Bach, Wurfbach, Wolferter Bach, Pützbach und am Prether Bach sollen in den nächsten Monaten in ausgewählten Gewässerabschnitten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Fließgewässerdynamik, zur Belebung und Sicherung von Uferrandstreifen, zur Beseitigung von Ufer- und Sohlverbauungen und besonders für den Eisvogel die Anlage von Steilwänden gefördert werden.An diesen Gewässern wurden Abschnitte von jeweils wenigen 100 Metern ausgewählt, wo die naturnahe Gewässerunterhaltung modellhaft umgesetzt werden soll.
Profitieren werden nicht nur die Hellenthaler Eisvögel, sondern vielmehr ist dieses Projekt ein weiterer wichtiger Beitrag für alle im und im Umfeld der Gewässer lebenden Pflanzen und Tiere.
Darauf können die Hellenthaler Bürger stolz sein.
Bereits im kommenden Frühjahr sollen die Maßnahmen umgesetzt sein, da Biologische Station und Gemeinde für Mai 2010 zu einem landesweiten Experten-Workshop eingeladen haben. Und da möchte man natürlich erste Ergebnisse und Erfolge präsentieren.
Die Partner dieses Projektes sind:
- Regionale Naturschutzverbände
- Gemeinde Hellenthal
- Biologische Station im Kreis Eukirchen e.V.
Eingebunden werden auch Eifel- und Heimatvereine und Tourismusverbände
Projektverlauf und Kalkulation
Das geplante Informationsnetzwerk soll „geleitet“ werden von den heimischen Vogelarten, die als Indikatoren für besonders intakte Ökosystem-Verhältnisse an Mittelgebirgsbächen stehen. Darauf ausgerichtet werden soll schließlich auch die Gestaltung der Tafeln.
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BLUNa:
Betriebskonzept
Landwirtschaft-Umwelt-Naturschutz - Vorprojekt 2008 und 2009
Die Projektpartner in diesem Beratungsprojekt sind:
![]() die Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.
![]() Ziel dieses Vorprojekts (Laufzeit 2008 - 2009) ist die Naturschutzberatung von landwirtschaftlichen Betrieben in Verbindung mit ökonomischen und produktionstechnischen Möglichkeiten und Grenzen. Die beiden Beratungs-einheiten der Landwirtschaftskammer und der Biologischen Station sollen zu
einer integrierten Beratung zusammengeführt werden, um für die teilnehmenden Betriebe ein betriebsspezifisches, gesamtbetriebliches Konzept zu erstellen.
Der Inhalt der Beratung bezieht sich auf alle Agrarumwelt- und Vertrags-naturschutzmaßnahmen, auf betriebsintegrierte Ausgleichs- und Ersatz-maßnahmen nach Eingriffen in Natur und Landschaft, auf die freiwillige Umsetzung von Entwicklungsmaßnahmen in Natura2000-Gebieten und auf
neue Möglichkeiten zu Einkommenskombinationen und –alternativen.
Die Biologische Station erfasst die naturschutzfachliche Ist-Situation, erarbeitet mögliche Naturschutzmaßnahmen und stellt diese zu einem Konzept auf den Betriebsflächen zusammen. Zeitgleich analysiert die Landwirtschaftskammer die ökonomische Ist-Situation des jeweiligen Betriebes und berechnet die ökonom-ischen Auswirkungen des Maßnahmenkonzeptes.
Diese Beratung läuft in Abstimmung mit dem Betriebsleiter.
Am Ende erhält der Landwirt eine Mappe (s. Abb.u.)
mit dem Naturschutz-konzept für seinen Betrieb.
![]() Die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Betriebskonzept ist für die Landwirte freiwillig. Es können auch einzelne Maßnahmen umgesetzt werden.
Das erarbeitete Konzept soll dem Landwirt als Entscheidungshilfe dienen.
Das übergeordnete Ziel ist die Erarbeitung eines übertragbaren und praxistauglichen Beratungskonzeptes, mit dessen Hilfe eine integrierte landwirtschaftlich-naturschutzfachliche Beratung systematisch, effizient, Institutionen übergreifend und dienstleistungsorientiert umgesetzt werden kann.
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Impressionen vom ImagefilmSehen Sie hier einige Impressionen aus dem neuen Imagefilm der Biologischen Station Euskirchen e.V. als Bildergallerie. |


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Am Manscheider Bach, Wurfbach, Wolferter Bach, Pützbach und am Prether Bach sollen in den nächsten Monaten in ausgewählten Gewässerabschnitten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Fließgewässerdynamik, zur Belebung und Sicherung von Uferrandstreifen, zur Beseitigung von Ufer- und Sohlverbauungen und besonders für den Eisvogel die Anlage von Steilwänden gefördert werden.











