Wiesen
In den Mittelgebirgslagen der Eifel haben Wiesen zur Heugewinnung nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch im Landschaftsbild ihren festen Platz.
Traditionell erfolgt ihre Bewirtschaftung durch eine ein- bis zweimalige Mahd, der Heuernte bedeutend. Bei entsprechendem Aufwuchs kann eine Nachbeweidung im Herbst stattfinden. Auf den extensiv genutzten Standorten unterscheiden wir im Kreis Euskirchen zwischen Glatthafer- und Goldhaferwiesen.
Der Übergang erfolgt in der Regel fließend zwischen 400 m und 500 mü.NN und in Abhängigkeit von der Bewirtschaftungsintensität. Namengebend für die Wiesen sind die Grasarten Glatthafer (Arrhenatherum elatius) und Goldhafer (Trisetum flavescens). Glatthaferwiesen haben ihr Hauptvorkommen in den tieferen Lagen. Teufelskralle (Phyteuma nigrum) und Waldhahnenfuß (Ranunculus nemorosus) zu. Das liegt ganz einfach daran, daß in den Höhenlagen meist schlechtere klimatische Bedingungen (geringere Sommertemperaturen, höhere Niederschläge) sowie eine kürzere Vegetationsperiode vorherrschen und die Flächen in der Regel extensiver bewirtschaftet werden.
Bereits im Frühsommer zeigen diese Wiesen über Wochen ein beeindruckendes Blühschauspiel. Pflanzenarten gefunden. für Schmetterlinge und andere Insekten. Im Grenzbereich zu Belgien kommt in den Goldhaferwiesen regelmäßig Man spricht hier auch von den Bärwurzwiesen. Besonders beeindruckend sind diese Wiesen im Frühjahr zur Blütezeit der wildwachsenden Gelben Narzisse (Narcissus pseudonarcissus).
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Impressionen vom ImagefilmSehen Sie hier einige Impressionen aus dem neuen Imagefilm der Biologischen Station Euskirchen e.V. als Bildergallerie. |











