Eine Idee bei der Einrichtung der Biologischen Stationen in NRW war es, das große Know How und Engagement vieler Ehrenamtlich
tätigen Naturschützer in die Arbeit zu integrieren. Im Kreis Euskirchen findet das auch in einem großen Umfang statt.

Unter anderem spiegelt sich das im Artenschutz wider.

Der Arbeitskreis

Die Arbeitskreise Ampbibien und Reptilien werden durch uns koordiniert.

 

Amphibien und Reptilien

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis werden gezielt Maßnahmen durchgeführt, die u.a. Reptilien und Amphibien helfen können.
Hier wird z.B. in einem Naturschutzgebiet in einem ehemaligen Steinbruch bei Zülpich-Geich ein wärmebegünstigter
Bereich freigeschnitten, um u.a. den Lebensraum der Waldeidechse in der Börde zu optimieren.

Ehrenamtlich erhobene Daten über Amphibien und Reptilien im Kreis Euskirchen werden in einem Geografischen
Informationssystem eingegeben und stehen anschließend für wichtige Fragestellungen im Naturschutz zur Verfügung.

 

 

Rufende Wechselkröte Foto: Klaus-Weddeling
Rufende Wechselkröte Foto: Klaus-Weddeling
Geburtshelferkröte Foto: Klaus Weddeling
Geburtshelferkröte Foto: Klaus Weddeling
Angelegter Tümpel Fotor: Elmar Schmidt
Angelegter Tümpel Fotor: Elmar Schmidt

Kontakt

Julia Zehlius

icon02486-9507-17

iconj.zehlius@biostationeuskirchen.de


Der Biber

Die Biostation sammelt seit vielen Jahren Meldungen von Biberaktiviäten. Die vorkommen werden kontrolliert und Verdachtsbereiche untersucht.
Wenn an einem Gewässer ein Biber vorkommt, muss geklärt werden, ob es sich um den europäischen oder den kanadischen Biber handelt.
Dazu werden Haare mittels Haarfallen eingesammelt. Die Haarproben werden zur genetischen Untersuchung eingeschickt.

Der Bestand im Kreis schwankte in den letzten Jahren.

Hier und da entstanden neue Bibervorkommen die aber auch wieder nach kurzer Zeit verschwanden.
In 2020 war ein Vorkommen eines europäischen Bibers bekannt.

Nagespuren, Erika Hartmann pixelio.de
Nagespuren, Erika Hartmann pixelio.de
Nagespuren am Gehölz
Nagespuren am Gehölz
Biberspuren
Biberspuren
Biberspur im Schnee
Biberspur im Schnee
Biberspur Uferzone
Biberspur Uferzone

Der Schwarzstorch

Im Kreis ist der Schwarzstorch im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel anzutreffen. Anders als der Weißstorch bevorzugt er die Mittelgebirge als Bruthabitat.
Hier baut der Schwarzstorch seine großen Horste mit Vorliebe auf älteren Laubbäumen und ist in der Brutzeit als störungsempfindliche Art im Horstumfeld
auf absolute Ruhe angewiesen. Nur wenige Brutvorkommen sind bekannt.

Sonst kann man diese Art durchaus in der Landschaft antreffen. Bei der Nahrungssuche auf Wiesen und in Fließgewässern zeigen Schwarzstörche weniger Scheu.
Auch lohnt sich der Blick nach oben, mit etwas Glück lässt sich ein überfliegender Schwarzstorch beobachten. Die Tiere können weite Strecken zurücklegen.

Die Biostation bemüht sich seit vielen Jahren mehr Einsicht in die lokale Population zu bekommen. Es werden Meldungen gesammelt und ausgewertet.
Bekannte Brutvorkommen werden kontrolliert und Verdachtsbereiche untersucht. In Kooperation mit der UNB und den zuständigen Förstern werden Schutzkonzepte entwickelt.

 

Schwarzstorch bei Berk, Marion Zoeller
Schwarzstorch bei Berk, Marion Zoeller
Schwarzstorch, Bildautorin Wieland-Mueller
Schwarzstorch, Bildautorin Wieland-Mueller
Auwald, typischer Lebensraum für Schwarzstorch
Auwald, typischer Lebensraum für Schwarzstorch

Kontakt

Passbild JR

Jan-Roeland Vos

icon06556 900436

iconj.vos@biostationeuskirchen.de