Projektarchiv der Biostation Euskirchen

Hier finden Sie einen Auszug unserer erfolgreich durchgeführten Projekte:

Projekt im Jahr 2011

Informationsnetzwerk natürliche und naturnahe

Gewässerlebensräume
2. Phase

Wasser und Gewässer sind Lebensadern der Natur und gleichzeitig Lebenselexier für Pflanzen, Tiere und natürlich für uns Menschen.

In den Mittelgebirgslagen des Kreises Euskirchen bilden insbesondere im Naturraum Westliche Hocheifel zahlreiche Fließgewässer eine beeindruckende Kulisse und letzlich auch ein Netz dieser sehr wertvollen Lebensräume.

Die Biologische Station des Kreises Euskirchen hat mit Schwerpunkt im Bereich der Gemeinde Hellenthal in zahlreichen Projekten, die überwiegend mit europäischen und Landesmitteln gefördert wurden

(LIFE,INTERREG, ZIEL 2) mit dazu beigetragen, dass die in Grundzügen schon vorhandenen naturnahen Gewässerstrukturen erhalten und vielfach ausgeweitet werden konnten.

Ziel des Projektes:

Die Bedeutung der renaturierten Gewässerlebensräume, der offenen Talauen und die Vielfalt der Lebensräume einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und auch dauerhafte Informationen vor Ort in den Tälern für Bürgerinnen, Bürger und Besucher der Region bereit zu halten.

Im Einzelnen wurden im Rahmen des Projektes

nachstehende Ziele verfolgt:

- Konzeptionelle Entwicklung von witterungsbeständigen Informationsa- und Hinweistafeln in vier ausgewählten Talauen.

- Vernetzung dieser Informationspunkte über einen Infoflyer

- Einrichtung von vier Gewässerpfaden.

14. Juli 2011

Offizielle Eröffnung mit den beteiligten Gemeinden und dem Landschaftsverband Rheinland

„Infonetzwerk Gewässerlebensräume" Teil 2

Durch die Förderung des Landschaftsverbandes Rheinland

konnte nun eine zweite Serie an Informationstafeln im Rahmen

des Netzwerkes „Natürliche und naturnahe

Gewässerlebensräume“ entwickelt und aufgestellt werden.

Ausgehend von allen Tafeln werden interessante

/span>Rundwanderwege für die Besucher angeboten:

Bachneunaugenpfad / Liersbachtal / Bad Münstereifel

Edelkrebspfad / Schafbachtal / Schleiden

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Mühlkoppenpfad / Wolferter Bachtal / Pützbach Hellenthal
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Feuersalamanderpfad / Simmeler Bachtal / Dahlem

An allen Startpunkten der Rundwanderwege stehen neben den

Informationstafeln, Informationsflyer mit Streckenverläufen und

interessanten Informationen zur Verfügung.

Das Faltblatt mit den jeweiligen Wegbeschreibungen steht Ihnen hier als Download zur Verfügung:

Faltblatt_Infonetzwerk_2-Phase.pdf

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.Hellenthal.de


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Projekt im Jahr 2010
Informationsnetzwerk natürliche und naturnahe
Gewässerlebensräume Phase 1

In diesem Startprojekt war es das Ziel die Bedeutung der renaturierten Gewässerlebensräume, der offenen Talauen und die Vielfalt der Lebensräume einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und auch dauerhafte Informationen vor Ort in den Tälern für Bürgerinnen, Bürger und Besucher der Region bereit zu halten.

Im Einzelnen wurden im Rahmen des Projektes

nachstehende Ziele verfolgt:

-Konzeptionelle Entwicklung von witterungsbeständigen Informationsa- und Hinweistafeln in vier ausgewählten Talauen im Bereich der Gemeinde Hellenthal

- Vernetzung dieser Informationspunkte über einen Infoflyer.

- Einrichtung von vier Gewässerpfaden.

Am Manscheider Bach, Wolferter Bach, Pützbach und am Prether Bach wurden im Frühjahr 2010 in ausgewählten Gewässerabschnitten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Fließgewässerdynamik gefördert.

Zur Belebung und Sicherung von Uferrandstreifen, zur Beseitigung von Ufer- und Sohlverbauungen und besonders für den Eisvogel die Anlage von Steilwänden
An diesen Gewässern wurden Abschnitte von jeweils wenigen 100 Metern ausgewählt, wo die naturnahe Gewässerunterhaltung modellhaft umgesetzt wurde.
Profitieren werden nicht nur die Hellenthaler Eisvögel, sondern vielmehr ist dieses Projekt ein weiterer wichtiger Beitrag für alle im und im Umfeld der Gewässer lebenden Pflanzen und Tiere.
Darauf können die Hellenthaler Bürger stolz sein.
Bereits im Frühjahr wurden die Maßnahmen umgesetzt, da Biologische Station und Gemeinde für Mai 2010 zu einem landesweiten Experten-Workshop eingeladen haben. Und dakonnte man natürlich erste Ergebnisse und Erfolge präsentieren.
Die Partner dieses Projektes sind:
- Regionale Naturschutzverbände
- Gemeinde Hellenthal
- Biologische Station im Kreis Eukirchen e.V.
Eingebunden werden auch Eifel- und Heimatvereine und Tourismusverbände

Durch die großzügige Förderung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) konnte die Biologische Station jetzt in vier Gewässersystemen der Gemeinden Dahlem und Hellenthaldie ersten vier Tafeln eines „Informationsnetzwerkes Gewässerlebensräume“ erarbeiten und aufstellen lassen.

Im Sommer 2010 entstanden

im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zu

diesem Projekt erstmals

4 neue Wanderpfade

in der Gemeinde Hellenthal

Offizielle Eröffnung

durch den Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal

Bürgermeister Westerburg (Gemeinde Hellenthal) bei der Ansprache zur Eröffnung des Eisvogelpfades.

Jede Informationstafel ist zudem Ausgangspunkt zu einem Wanderpfad in das jeweilige Gewässersystem. Die Wanderpfade sind:

1. Eisvogelpfad / Prether Bachtal bei Hellenthal

3. Gebirgsstelzenpfad / Wilsamtal bei Udenbreth

3. Schwarzstorchpfad / Lewerth Bachtal bei Frauenkron

2. Wasseramselpfad / Lewerth Bachtal bei Udenbreth

Das Faltblatt mit den jeweiligen Wegbeschreibungen steht Ihnen hier als Download zur Verfügung:

Faltblatt_Infonetzwerk_1-Phase.pdf

Zusätzlich werden sie auch im Rathaus der Gemeinde Hellenthal/Tourist Info ausgelegt.

Kontakt: www.hellenthal.de

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LVR – Projekt
Kulturlandschaft erhalten, Hochstammobstbäume pflegen und neu pflanzen

Die Biologischen Stationen Aachen, Düren und Euskirchen setzen seit 2007 gemeinsam ein Projekt
zum Schutz und Erhalt der Streuobstwiesen im westlichen Rheinland um.
Die Förderung dieses Projektes übernahm der Landschaftsverband Rheinland.

Ziele und Anlass des Projektes:
Obstwiesen- und weiden sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft der Eifel und Voreifel.
Im Frühling und im Sommer sind Obstwiesen für das Landschaftserleben durch die Blüte der Bäume und Wiesen ein besonderes Erlebnis. Der aromatische Geschmack und die Vielfalt der Früchte sowie die Schutzfunktion für den Menschen sind wichtige Gründe, die für den Erhalt, die weitere Pflege und auch die Neuanlage von Obstwiesen und –weiden sprechen.

Die Umsetzung des Projektes beinhaltete u.a. auch die Öffentlichleitsarbeit. Hierzu wurden Informationstafeln für Aussen- und Innenbereiche erstellt sowie eine Homepage erarbeitet, welche den gesamten Inhalt des Projektes und dessen Umsetzung der drei Biologischen Stationen und deren Schwerpunkte dargestellt wurden.
Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie hier: LVR_Hochstämme


2003 - 2009

Life Natur Projekt "Lebendige Bäche in der Eifel"

Detaillierte Informationen über das Projekt LIFE-Natur "Lebendige Bäche in der Eifel" erhalten sie unter: www.life-baeche.de

Seit Oktober 2008 informiert in jedem Projektgebiet ein Infopunkt über die Besonderheiten der Flora-Fauna-Habitat-Gebiete, die Wandermöglichkeiten und die Maßnahmen im Rahmen des LIFE-Natur Projekts.

Mit den neu errichteten Wanderinfopunkten und der Rur-Route konnten zudem touristische Marken in der Region gesetzt werden, die zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung der Region geführt haben.

Bachpassagen Ziel 2 - 2004 bis 2006

Interreg III - Heiden Moore Wiesen - 2003 - 2006


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BLUNa:
Betriebskonzept

Landwirtschaft-Umwelt-Naturschutz -

Vorprojekt 2008 und 2009
Die Projektpartner in diesem Beratungsprojekt sind:
die Landwirtschaftskammer NRW
die Biologische Station im Kreis Euskirchen e.V.
Ziel dieses Vorprojekts (Laufzeit 2008 - 2009) ist die Naturschutzberatung von landwirtschaftlichen Betrieben in Verbindung mit ökonomischen und produktionstechnischen Möglichkeiten und Grenzen. Die beiden Beratungs-einheiten der Landwirtschaftskammer und der Biologischen Station sollen zu
einer integrierten Beratung zusammengeführt werden, um für die teilnehmenden Betriebe ein betriebsspezifisches, gesamtbetriebliches Konzept zu erstellen.
Der Inhalt der Beratung bezieht sich auf alle Agrarumwelt- und Vertrags-naturschutzmaßnahmen, auf betriebsintegrierte Ausgleichs- und Ersatz-maßnahmen nach Eingriffen in Natur und Landschaft, auf die freiwillige Umsetzung von Entwicklungsmaßnahmen in Natura2000-Gebieten und auf
neue Möglichkeiten zu Einkommenskombinationen und –alternativen.
Die Biologische Station erfasst die naturschutzfachliche Ist-Situation, erarbeitet mögliche Naturschutzmaßnahmen und stellt diese zu einem Konzept auf den Betriebsflächen zusammen. Zeitgleich analysiert die Landwirtschaftskammer die ökonomische Ist-Situation des jeweiligen Betriebes und berechnet die ökonom-ischen Auswirkungen des Maßnahmenkonzeptes.
Diese Beratung läuft in Abstimmung mit dem Betriebsleiter.
Am Ende erhält der Landwirt eine Mappe (s. Abb.u.)
mit dem Naturschutz-konzept für seinen Betrieb.
Die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Betriebskonzept ist für die Landwirte freiwillig. Es können auch einzelne Maßnahmen umgesetzt werden.
Das erarbeitete Konzept soll dem Landwirt als Entscheidungshilfe dienen.
Das übergeordnete Ziel ist die Erarbeitung eines übertragbaren und praxistauglichen Beratungskonzeptes, mit dessen Hilfe eine integrierte landwirtschaftlich-naturschutzfachliche Beratung systematisch, effizient, Institutionen übergreifend und dienstleistungsorientiert umgesetzt werden kann.


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Weitere Projekte:

ARTENSCHUTZPROJEKT WILDKATZE

IN NRW

1998 bis 2004

Ein Projekt
der Biologischen Station im Kreis Euskirchen e.V.
Die Broschüre über das Wildkatzenprojekt kann hier heruntergeladen werden:

Faecherheft_Wika.pdf