„Na-Tür-lich Dorf“- Naturschutz vor der Haustür

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LEADER Projekt

Ein Kooperationsprojekt der Biologischen Stationen in den Kreisen Düren, Euskirchen, Rhein-Erft und der StädteRegion Aachen

laufzeit

01.04.2020

31.03.2023

träger

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förderer

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Aufbauend auf den Erfolgen des LEADER-Projektes „DorfBioTop!“ bietet auch das neue Projekt Fachkompetenz und
Unterstützung durch Sachmittel für den Naturschutz vor der Haustür.

Das LEADER-Projekt „Na-Tür-lich Dorf–Naturschutz vor der Haustür“ will unsere dörfliche Pflanzen- Tierwelt in Eifel
und Börde erhalten und fördern.

Ziele:

♦ Gezielter Artenschutz durch Beratung und Bereitstellung von Sachmitteln (z.B. Nisthilfen, Saat- und Pflanzgut)
♦ Ideen aus der Bevölkerung zum Thema Artenschutz aufnehmen und umsetzen
♦ Erweiterung und Stärkung lokaler Netzwerke und Kooperationen
♦ Vermittlung von Fachkompetenz durch Praxisworkshops und Vorträge
♦ Erstellung von Pflegekonzepten für öffentliche Grünflächen

Selbst durch kleine Maßnahmen (z.B. Insektennisthilfen, blütenreiche Rasensäume, bepflanzte Blumenkästen)
lässt sich ein Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten.
Die Unterstützung größerer Maßnahmen, wie z.B. die ökologische Umgestaltung eines Dorfparks,
Pflegekonzepte für öffentliche Grünflächen oder Fachtagungen ist ebenfalls möglich.

 

 

Machen Sie mit!

„Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg, andere zu beeinflussen, es ist der einzige“

Albert Schweitzer, deutsch-französicher Arzt, 1875 – 1965

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ec.europa.eu

Mahd mit der Sense
Mahd mit der Sense
Mehlschwalben an Wasserpfütze
Mehlschwalben an Wasserpfütze
Wespenberater Hornissennest
Wespenberater Hornissennest

Auftaktveranstaltung am 10.06.2020 in Zülpich-Nemmenich

Mit Projektleitung und Förderer
Mit Projektleitung und Förderer
Mit Geschäftsführer der Biostationen
Mit Geschäftsführer der Biostationen
Mit Projektleiterin Biostation Euskirchen
Mit Projektleiterin Biostation Euskirchen

Wir bieten Online-Vorträge
zu Artenvielfalt, Garten, Dorfentwicklung an.

Alle Infos und Termine dazu unter: Aktuelles


Im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet!

Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.
Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), übersandte den „Vielfaltsbaum“ und Auszeichnungsurkunden an die vier erfolgreichen Projektleiterinnen.

„Bei dem Projekt ‚Na-Tür-lich Dorf – Naturschutz vor der Haustür´ ist der Name Programm“, sagte die BfN-Präsidentin.
„In unseren Dörfern und Gemeinden haben wir ein starkes Bewusstsein der Bevölkerung für den Wert von Natur im Dorf und damit ein enormes Potenzial, sich für deren Schutz zu engagieren. Hier setzt das Projekt an, indem es die Menschen für die Vielfalt der Lebensräume und Arten bei sich zuhause und in ihrer Nachbarschaft sensibilisiert und zu konkreten Aktionen mobilisiert. Denn wir wissen aus unserer Erfahrung: Nur was man kennt, das schätzt und schützt man auch.“

Ziel des gemeinsamen Engagements der Biologischen Stationen ist die Erhaltung der Artenvielfalt und die Stärkung vielfältiger Lebensräume im Dorf. Das Projekt „Na-Tür-lich Dorf – Naturschutz vor der Haustür“ wendet sich an alle Menschen aus den LEADER-Regionen Eifel und Zülpicher Börde, die sich in ihren Orten für Arten- und Ressourcenschutz einsetzen. Die Dorfbevölkerung und die beteiligten Kommunen zeigen sehr viel Eigeninitiative und Bereitschaft, sich für den Schutz der Dorfnatur einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Die Projektleiterinnen unterstützen die Aktiven dabei vor Ort durch fachkompetente Beratung, ein breites Vernetzungsangebot und Sachmittel.

Finanziell getragen wird das Projekt teils über eine LEADER-Förderung der Europäischen Union, teils von dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW. Den Eigenanteil von 35 % übernehmen die beteiligten Landkreise.

Seit Mitte des Jahres laufen über das Projekt initiiert über 200 Einzelmaßnahmen in den LEADER-Regionen Eifel und Zülpicher Börde:

Im Kreis Euskirchen betreut Projektleiterin Jennifer Thelen verschiedene Einsaatflächen im Stadtgebiet Schleiden und eine Vielzahl von privaten Einsaatprojekten in beiden LEADER-Regionen. „Die Anfragen nach Regiosaatgut und einer Flächenaufwertung steigen. Was als kleine Initialfläche im privaten Bereich begonnen hat, hat sich auch in die Nachbarschaft verbreitet. Ich sehe das als positives Zeichen für ein wachsendes Umweltverhalten.“ Das eingesetzte, regionale Saatgut wurde dazu vollständig über das Projekt finanziert und die fachliche Anleitung für die Ansaat und Pflege der artenreichen Blühflächen übernahm die Projektleitung.

Das Spektrum der Aktivitäten reicht von größeren Projekten, wie der Umgestaltung kommunaler Flächen, bis hin zur Beratung und Anlage von Staudenbeeten und Wildwiesen im Privatgartenbereich. Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt. Besonderes Ziel ist der Einsatz vor allem einheimischer Pflanzenarten rund um das eigene Haus und im Dorf, um der heimischen Tierwelt Lebensräume anzubieten bzw. zurückzugeben.

Dieser Einsatz hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs sehr beeindruckt. Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält das LEADER-Projekt einen „Vielfaltsbaum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung das Projekt einen wertvollen Beitrag leistet.
Ab sofort wird das Projekt auf der deutschen UN-Dekade-Webseite unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

 

 

Die Projektleiterin freut sich über einen persönlichen Austausch, Anregungen und neue Projektideen.

Jennifer Thelen, li (Biologische Station Euskirchen) und Prof. Dr. Jessel, re (Präsidentin BFN) mit UN-Dekadenbaum
Jennifer Thelen, li (Biologische Station Euskirchen) und Prof. Dr. Jessel, re (Präsidentin BFN) mit UN-Dekadenbaum
Henrike Koerber, Biologische Station StädteRegion Aachen
Henrike Koerber, Biologische Station StädteRegion Aachen
Sarah-Maria Hartmann, Biologische Station Düren
Sarah-Maria Hartmann, Biologische Station Düren

Schöpfungstag in der Kita Mechernich-Kommern

Bereits im frühen Alter kann man Kinder für das Wunder der Natur sensibilisieren und begeistern.
Das Leitungsteam mit Claudia Korth und Lea ter Smitten hatte mit dem pädagogischen Team des Kindergartens und Jennifer Thelen die Idee zu dem Wildbienenparadies geboren.

 

Es wurde mit Ton gearbeitet, gestempelt, gemalt, vorgelesen, ein Kino veranstaltet, Blumen ausgesät und kleine Bienenhotels gebaut und natürlich das Wildblumenbeet angelegt.

Die Kinder der Kita St.-Severinus in Kommern gießen die Fläche, auf der sie kurz zuvor noch Blumensamen für Wildbienen & Co. ausgesät haben.
Die Kinder der Kita St.-Severinus in Kommern gießen die Fläche, auf der sie kurz zuvor noch Blumensamen für Wildbienen & Co. ausgesät haben.
Auch eine Vogeltränke gehört zum „Inselparadies“ dazu, damit Wildbienen, Schmetterlingen und Marienkäfer vor Ort eine Wasserquelle finden.
Auch eine Vogeltränke gehört zum „Inselparadies“ dazu, damit Wildbienen, Schmetterlingen und Marienkäfer vor Ort eine Wasserquelle finden.
Neben der Anlage einer Wildblumenwiese, wurden auch kleine Bienenhotels gebaut. Fotos: Claudia Korth/Kita/pp/Agentur ProfiPress
Neben der Anlage einer Wildblumenwiese, wurden auch kleine Bienenhotels gebaut. Fotos: Claudia Korth/Kita/pp/Agentur ProfiPress

Kontakt

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Jennifer Thelen

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iconj.thelen@biostationeuskirchen.de